Stellungnahme des Kreisvorsitzendenden der FDP Felix Fischer zu den Vorgängen in Thüringen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde der FDP,

nachfolgend die Stellungnahme des Kreisvorsitzenden der FDP Emmendingen Felix Fischer zu den gestrigen Vorgängen in Thüringen:

Zu den Vorgängen um die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten erklärt unser Kreisvorsitzender Felix Fischer wie folgt und unterstützt ausdrücklich das Statement von Alexander Graf Lambsdorff:

Die FDP Emmendingen distanziert sich klar von der thüringischen FDP und fordert Kemmerich zum Rücktritt auf

Wer erkennt, dass auch Stimmen von Faschisten für die eigene Wahl gesorgt haben, muss die Konsequenzen ziehen und die Wahl ausschlagen.

Nichts hat sich an den Werten und Zielen der Freien Demokraten verändert. Wer einen Kandidaten in einer geheimen Wahl wählt oder auch nicht, liegt beim besten Willen nicht in der Hand der FDP. In Thüringen zeigt sich, was die Folge zahlreicher vermeintlicher Protestwähler ist: Ein kaum regierungsfähiges Bundesland.

Wir wünschen uns, dass diese Menschen den Weg in die politische Mitte zurückfinden und handlungsfähige Mehrheiten hervorbringen. Da sich CDU, SPD, Grüne und FDP bis jetzt nicht auf eine gemeinsame Basis verständigen konnten, die für Thüringen eine zukunftsversierte Regierung zur Folge hat, sind Neuwahlen zwingend notwendig. Es steht fest, dass es keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD geben wird. Die FDP unterstützt die Ziele und Werte der AfD ausdrücklich nicht.

Thomas Kemmerich hätte spätestens mit der Erkenntnis, auch mit den Stimmen von Faschisten ins Amt gewählt worden zu sein, aus unserer Sicht die Wahl ausschlagen müssen.

Ihr Felix Fischer


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