Pressemitteilung des FDP-Ortsverbandes Denzlingen/Waldkirch/Sexau: Kein kopfloses Bauen mit FDP

Am 14. Juli, Donnerstag, berichtete der FDP-Vertreter Lukas Beck in der Buchholzer Bürgerrunde über aktuelle Themen aus dem Waldkircher Stadtrat. Die wichtigsten Themen waren die Stadterweiterung 2024 und Klimaschutz. Nach einer intensiven Diskussion mit den anwesenden Bürgern zeichnete sich das Meinungsbild, demzufolge ein Planungsstop für das Gebiet „Elzschleife“ in Kollnau unabdingbar ist. Für ein Bevölkerungswachstum dieser Größe kann die Stadt derzeit keine notwendige Infrastruktur liefern. Die Bauvorhaben Papiergäßle und Ebertle II, die derzeit gerade entstehen, zwingen die Stadt eine passende Infrastruktur zu finanzieren, allen voran den Ausbau von Kindergartenplätzen. Vorher macht für die Liberalen eine Erweiterung Waldkirchs keinen Sinn. Ebenso begrüßt die FDP die Initiative von OB Götzmann, das Bauvorhaben der Wohnungswirtschaft für ein Wohnhaus für Flüchtlinge in Buchholz neu zu planen.

Kontroverser kamen Diskussionen zu Naturschutzvorschlägen seitens von BUND. „Rückbau von Schottergärten und Fassadenbegrünung begrüße ich, allerdings fordere ich wie die FDP lieber auf Anreize als auf verpflichtende Vorschriften zu setzen“, so Lukas Beck. Bächle im Stadtzentrum sind eine attraktive Erweiterung, gerade an heißen Tagen kann man zusätzliche Abkühlung gebrauchen. Dennoch muss der Kosten-Nutzen-Faktor genau geprüft werden, die Baumaßnahme kann wegen der Hanglage des Marktplatzes zu hohen Kosten führen, deren Finanzierung derzeit im Haushalt nicht zur Verfügung steht. Auch die Baumpflanzung im Stadtzentrum ist kritisch. Hohe Personalkosten gehören auch hier unter den Prüfstand.

Die Forderung nach Streichung von Parkplätzen: Der BUND sieht die Mobilitätswende in weniger Autos in der Stadt – fand gar keine Zustimmung bei den Anwesenden. Die Liberale gehen davon aus, dass das Auto in wenigen Jahren nicht mehr für CO2 Ausstoß gebrandmarkt wird. „Wir werden künftig für E-Autos oder H-Autos Parkplätze vorhalten müssen“, so der liberale Stadtrat. Die Arbeitnehmer in nicht ÖPNV gesicherten Regionen werden auch künftig zur Arbeit fahren müssen und sind ein wichtiger wirtschaftlicher Punkt für Geschäfte in der Stadt.


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