FDP: „Volksbegehren Artenvielfalt“ nicht zielführend

Die Freien Demokraten sehen die pauschale Verurteilung von Landwirten und Winzern mit großer Sorge.

Der Emmendinger FDP-Kreisvorsitzende Felix Fischer zeigt sich nach Durchsicht des Volksbegehrens gemeinsam mit dem Sprecher für ländliche Räume und Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion Klaus Hoher (MdL) besorgt darüber, dass unter dem Deckmantel des wichtigen und erstrebenswerten Ziels des Schutzes der Artenvielfalt eine pauschale Stigmatisierung von Winzern und Landwirten einhergehe.

„Gerade für den Landkreis Emmendingen mit seiner einmaligen Landschaft des Kaiserstuhls muss eine noch stärkere bürokratische Belastung verhindert werden. Schon aus Kostengründen kann die Landwirtschaft kein Interesse daran haben, mehr Pflanzenschutzmittel als erforderlich auszubringen“, so Fischer.

Beide Politiker sind sich einig, dass die Ziele des Aktionsbündnisses unterstützenswert seien, man aber andere Lösungen zur Problemfindung präferiere. Es brauche auch von der grün-schwarzen Landesregierung mehr Einsatz für umweltfreundliche Technik im Rahmen des Agrarinvestitionsförderprogrammes (AFP), eine gebührenfreie Bereitstellung von Geodaten und Satellitenkorrektursignalen für die digitale Präzisionslandwirtschaft sowie mehr Forschung und Beratung bei der Weiterentwicklung standortangepasster Fruchtfolgen und klimatisch anpassungsfähige Bodennutzungssysteme.

„Eine pauschale Verunglimpfung von Landwirten und Winzern, die maßgeblich für die Pflege unserer Landschaft und zur standortnahen Lebensmittelversorgung verantwortlich sind, käme jedenfalls für die FDP nicht in Frage“, so Fischer abschließend.


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