Austausch zwischen FDP und ADAC

Wie fahren wir alle in die Zukunft? Diese spannende Frage und viele weitere aktuelle Fragen rund um die Mobilität stellten Felix Fischer, Bundestagskandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis Emmendingen-Lahr und der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Jochen Haußmann dieser Tage dem ADAC Südbaden.

Clemens Bieniger (Vorsitzender und Bürgermeister von Winden/Elztal i.R.) und Kilian Mandel (Geschäftsführer) gaben die Antworten. Dabei stellten die beiden zuerst die neue Dachstrategie (Helfer-Sicherer-Lotse) des ADAC vor und informierten die Politiker über die Neustrukturierung des Vereins.

Einig waren sich die Anwesenden dann, dass sowohl der ADAC als auch die Politik richtige Antworten auf das veränderte Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmer geben muss! Stichworte E-Bikes, Radschnellwege und ÖPP-Projekte beim Straßenbau.

Zum Thema alternative Antriebe wünschte sich Clemens Bieniger, „alle Formen politisch weiterzuverfolgen! Der Vorsitzende des ADAC Südbaden: „Gerade die Elektromobilität sollte nutzerfreundlicher gemacht, das „Tanken“/Laden transparenter gemacht und zu marktüblichen Preisen nutzbar gemacht werden!“ Schließlich bestehe sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz genügend Aufladezeit.

Im Hinblick auf sogenannte Fahrfitnesschecks für ältere Verkehrsteilnehmer, welche vom ADAC auf freiwilliger Basis angeboten werden, bemängelten die ADAC-Vertreter eine sehr geringe Teilnahmequote und appellierten daher an die Politik, mehr Werbung für derartige Projekte zu machen.

Dies sagten sowohl Haußmann als auch Fischer für Ihre politische Arbeit zu. „Menschen und damit auch Verkehrsteilnehmer werden glücklicherweise immer älter, sodass die Verkehrssicherheit uns zukünftig immer stärker beschäftigen wird und mehr präventive Aufgaben zur Verkehrssicherheit auf uns zukommen“, so Fischer.

Infrastrukturprojekte, die in aller Regel größeren Umfangs sind, werden durch immer aufwendigere Planungsschritte leider immer zeit- und kostenintensiver. „Gerade an dieser Stelle sollte sich Deutschland stärker am Schweizer Modell orientieren und nicht zu viele Widerspruchsmöglichkeiten zulassen“, so Bieniger abschließend.


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