„In Amerika geht man zum Gründen in die Garage, in Deutschland erstmal auf diverse Ämter“

EMMENDINGEN. Kürzlich war mit Prof. Erik Schweickert (FDP) der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag von Baden-Württemberg in Emmendingen. Schweickert informierte sich mit und auf Einladung von Bundestagskandidat Felix Fischer über die Anliegen der hiesigen Wirtschaft.

Aufgrund der immer geringer werdenden Anzahl von Unternehmensgründungen besuchten die beiden FDP-Politiker die junge Schokoladenmanufaktur Herget an der Emmendinger Elzstraße. Felix Fischer machte deutlich, sich insbesondere für potenzielle Gründer stark machen zu wollen. „In Amerika geht man zum Gründen in die Garage, bei uns läuft man erstmal auf diverse Ämter. Kein Wunder also, dass unsere Gründerquote im internationalen Vergleich so niedrig ist“, stellt Fischer fest.

(v.l.n.r.:) Prof. Erik Schweickert (MdL), Bundestagskandidat Felix Fischer und Geschäftsinhaber Stefan Herget

Im näheren Umkreis gibt es kein ähnliches Angebot, was den Unternehmer innerhalb kürzester Zeit erfolgreich machte. Inzwischen beschäftigt er fünf Verkäuferinnen und einen Produktionshelfer, der ab September 2018 eine Ausbildung zur Süßwarenfachkraft beginnt. Auch wurde eine Filiale in Waldkirch eröffnet, die sehr gut angenommen wird.

Produziert wird nur in Emmendingen, in Handarbeit werden 50 verschiedene Sorten Pralinen sowie 13 unterschiedliche Sorten Feinschmeckerschokolade hergestellt. Felix Fischer fragt, ob es Schwierigkeiten bei der Gründung gab. Stefan Herget störte die mangelnde Flexibilität der Aufsichtsbehörden. „Warum ich an Stellen Spülbecken vorweisen muss, an denen ich überhaupt keines verwende, leuchtet mir nicht ein“, monierte Herget.

Zum Abschluss darf Felix Fischer ein von Konditormeister Herget vorbereitetes „Ensemble“ ergänzen: 9% Zweitstimmen wünschen sich Schweickert und Fischer bei der Bundestagswahl für die FDP! Bei den Erststimmen sieht Schweickert mit Empfehlung für Fischer ein deutlich besseres Ergebnis in greifbarer Nähe.

Pressemitteilung vom 25. Juli 2017


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